Analog selbst entwickeln mit Caffenol

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  by Foto-GraFX

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Analog selbst entwickeln mit Caffenol

Heute war es dann soweit…mein erster Film selbstentwickelt mit Caffenol C-L Methode. Dazu gehört Instant Kaffee (den billigsten und scheußlichsten den man finden kann) Vitamin C Pulver aus der Drogerie und Waschsoda ..auch von dort und eine Dose Kaliumbromid..aus der Apotheke…zwar teurer als im Internet..aber pro Entwicklung ca 1g…da hält die Dose Ewigkeiten und ich wollte mir das Zeug nicht Kiloweise in der Wohnung lagern..für die ersten Tests reichen die 100 g Dose auch ne weile.

Soweit so gut..jetzt brauchts nur noch nen Film zum entwickeln…erst wollte ich nen normalen 35mm nehmen..aber mir war die arbeit zu viel die 36 Bilder sinnlos rumzuknipsen…also hab ich mir einen 120er aus dem Kühlschrank geholt und meine DIANA Kamera

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mit der es am einfachsten war und ich sie sowieso noch modifizieren musste damit sie Lichtdicht ist und der Film sauber vor der Linse liegt.Nachdem der Film geknipst war gings ab in die Küche und mein Caffenol Rezeptur wurde angesetzt. Die verschiedenen Rezepte gibt’s im Netz deshalb spar ich mir das hier mal..aber die Vorgehensweise schreib ich mal auf weils da estwas im Netz hapert und ich auch nur nach eigenem Gefühl vorging.

Film in die Entwicklerdose gestopft….einmal gut mit Leitungswasser vorgewässert und dann die Caffenolmischung reingekippt.1 Minute langsam hin und herkippen und dann 70 Minuten stehenlassen. Danach alles in den Ausguss gekippt( is ja keine Chemie drin) und ein paar mal gut durchgespült. Jetzt ist der Fixierer dran. Da habe ich den 6punkt5 von Spürsinn genommen und im verhältniss von ca 1:6 mit Wasser gemischt und in den Entwicklerbehälter zum Film gekippt. 1 Minute langsam hin und her kippen und dann 15 min stehenlassen. Das wars dann eigenttlich auch schon. Den Fixierer wieder auskippen( in ein extra Glas..den kann man wiederverwenden – ist auserdem Chemie und muß richtig entsorgt werden) Jetzt wird noch ein paar mal gespült mit Leitungswasser und am Ende einmal mit Destiliertem Wasser und nem schuss Spülmittel( da sagt jeder was anderes…ich habs einfach mal getestet)und herausgekommen sind unteranderem diese 2 Bilder.

Es sind nur exemplarische Beispiele..die anderen Motive des Films sind auch nicht interessanter..war ja nur damit was drauf ist auf dem Film*gg*

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Diana-testbild

Mir reicht das ergebniss fürs erste völlig aus und werde diese Methode erst mal in Fleisch und Blut übergehen lassen bevor ich da was ändere um die Ergebnisse zu verbessern 🙂

VIEL SPASS BEIM SELBERENTWICKELN

1COMMENTS
  • Hosting Italia

    Ich musste dieses Spiel bei meinem letzten Analog-Experiment mit Kleinbildfilm erleben und ich sage Euch, das wollte ich auf keinen Fall noch einmal machen.

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